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Infoservice Pflanzenbau und Pflanzenschutz Ackerbau

Datum: 03.06.2019

Weizen:

Der Weizen steht vielerorts wie eine Mauer. Zum Teil sehr dichte Bestände. Die Gülle und die Witterung sorgten für Bestandesdichte.
Ohne Fungizidschutz: Gelbrost nimmt zu.
Anfällige Sorten wie Meister, Sheriff, Partner, aber auch Reform und Boss unbedingt kontrollieren.Bei Befall: Genügend Wasser applizieren. Ein sehr guter Wirkstoff gegen Gelbrost ist das Epoxiconazol.

Septoria:
Die Witterung war ideal für Septoriainfektionen. Aber es gibt extreme Unterschiede. Es gibt nach wie vor selbst unbehandelte Bestände, die super gesund sind. Hier wird auch nicht mehr viel bzgl. Septoria passieren.

Fusarien:
Die Witterung war bekanntermaßen ideal für die Entwicklung der Fusarienpilze auf den Ernterückständen. Auf der anderen Seite kommt in dichten Beständen die Fusarienspore nicht so leicht von der Maisstoppel auf die Ähre.
Fazit: Sollte es in die Blüte regnen ist in diesem Jahr ein Gefährdungspotential vorhanden.

Rüben:

Witterung optimal für die Entwicklung der Läuse. Am Feldrand ist zum Teil jede Rübe mit Läusen besiedelt.
Sehr viele Nützlinge sind im Feld, deshalb nur Pirimor 300 g/ha verwenden, mit 300 l Wasser applizieren

Mais:

Nutzen sie die Witterung für die Herbizidapplikation des Maises.
Bei massivem Ackerfuchsschwanzbesatz unbedingt MaisTer Power verwenden. Wir brauchen 100 % Wirkung. Man sieht in diesem Jahr wieder viele Getreidebestände mit Ackerfuchsschwanzbesatz. Die blattaktiven Mittel werden schwächer.

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